Karibik urlaub buchen günstig

Karibik Urlaub Buchen – 10 Tipps für einen günstigen Urlaub

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Urlaub in der Karibik muss nicht teuer sein, auch wenn es auf den ersten Blick wirkt, als ob sich nur Gutbetuchte eine Reise dorthin leisten können. Mit ein paar Tricks können sich sogar Rucksackreisende den Traum vom Paradies erfüllen. Karibik Urlaub Buchen zeigt Ihnen, wie Sie auch mit kleinem Budget einen echten Traumurlaub in der Karibik erleben können.

Flüge günstiger buchen

Die meisten karibischen Staaten blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die lange Kolonialisierung durch die Holländer, Engländer und Franzosen ist nach wie vor an allen Orten spürbar. Von Europa aus sind Flüge in die Karibik vergleichsweise günstig, gerade in die französischen Übersee-Départements wie Martinique und Guadeloupe. Air France, Air Caraïbes und Corsair fliegen Fort-de-France und Basse-Terre täglich und vor allen Dingen per Direktflug von Paris aus an. Dabei fangen außerhalb der Saison die Ticketpreise schon bei 450 Euro an. Abb Frankfurt bieten Condor und Tuifly Direktflüge auf viele Inseln wie etwa Curaçao und Tobago an.

Besonders günstige Flüge finden Sie über unser Reiseportal oder über die Webseite Skyscanner.de. Wie genau dieser Dienst benutzt wird, erfahren Sie in diesem Video:

Feiertage meiden

Vor allem zwischen Weihnachten und Neujahr sowie an den Osterfeiertagen sind die meisten Hotels entweder ausgebucht oder überteuert. Daher lohnt sich eine Reise während des deutschen Sommers. Viele werden dagegen halten, dass die Sommermonate mitten in der karibischen Regenzeit liegen. Doch in den meisten Fällen bedeutet das lediglich etwas mehr Regen am späten Nachmittag – und eine üppig blühende Vegetation. Der Regen ist zudem eine angenehme Abkühlung bei der tropisch-heißen Schwüle. Allerdings kann es von Anfang Juli bis Ende Oktober zu tropischen Stürmen kommen, der Höhepunkt der Hurrikansaison liegt in den Monaten September und Oktober.

Pauschalangebote nutzen

Wir möchten, dass jeder die Karibik erlebt. Auf unserem Reiseportal finden Sie deshalb Ihren Traumurlaub häufig zum absoluten Schnäppchenpreis. Beachten Sie auch die speziell für Karibikfans zusammen gestellten Sonderangebote auf unserer Startseite. Besonders für die Dominikanische Republik mit ihren zahllosen All-Inklusive-Angeboten können wir immer wieder Angebote erstellen, die häufig günstiger sind als wenn Sie in Europa bleiben. Rucksackreisende könnten solche Angebote für eine Woche buchen und anschließend von der Dominikanischen Republik günstig auf andere Inseln weiterreisen, auf denen es neben den üblichen Luxushotels auch Jugendherbergen, Campingplätze und andere Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Damit – das müssen wir leider betonen – ist gerade die DomRep nicht gesegnet.

Günstig von Insel zu Insel reisen

Doch wie kommen Sie beispielsweise von der Dominikanischen Republik preiswert auf andere Inseln in der Karibik? Zwischen vielen Inseln gibt es leider keinen Fährverkehr, obwohl sich das wegen der geografischen Nähe anbieten würde. Manche Verbindungen wurden eingestellt, wie etwa der Fährverkehr zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico, andere Fähren sind nur unregelmäßig unterwegs. Allerdings gibt es beispielsweise zwischen Dominica, Martinique und den US- und British Virgin Islands regelmäßige und gute Fährverbindungen.

Alternativ schippern auch viele Segelboote an den Küsten entlang. Nachfragen in den einzelnen Häfen lohnt sich immer. So mancher Skipper hat mit Rucksackreisenden seine Crew zum Nulltarif aufgestockt und diese besonderen Passagiere gegen Mithilfe an Bord auf eine andere Insel übergesetzt. Für diese Art zu reisen, müssen Sie natürlich etwas Erfahrung mit Segelbooten mitbringen.

Zwischen den einzelnen Inseln gibt es auch Flugverbindungen kleinerer Airlines, die nicht viel kosten, zum Beispiel mit Cape Air, Caribbean Airlines und Copa Airlines.

Hotels, Lodges und günstige Verpflegung

Gerade Rucksackreisende träumen selten vom 5-Sterne-Hotel in Punta Cana und Cocktails schlürfen rund um die Uhr. Aber auch sie können günstig in der Dominikanischen Republik logieren, wenn sie sich an die Einheimischen halten. Für eine etwas einfachere Unterkunft im Doppelzimmer bezahlen Sie beispielsweise im Surfer-Eldorado Cabarete gerade mal 40 Euro pro Nacht. Buchen können Sie solche Unterkünfte auf Portalen wie AirBnB.

Auch Puerto Rico bietet sich für einen günstigen Urlaub an. Halb amerikanisch, halb karibisch vereint dieser Inselstaat das Beste aus beiden Welten. Benzin ist günstig, es gibt ein paar Zeltplätze und, vor allen Dingen in San Juan, viele billige Jugendherbergen und Bed and Breakfasts. Verbringen Sie dort Ihren Urlaub, sollten Sie unbedingt einen Abstecher auf die Nachbarinsel Vieques machen. Dort erwartet Sie neben supergünstigen Unterkünften auch die Bioluminescent Bay, die sich am besten mit einem Kayak erkunden lässt. Jeder Paddelschlag lässt das dunkle Wasser in den schillerndsten Farben strahlen. Dieses Meeresleuchten wird durch Plankton hervorgerufen, das auf die Strömungs-Veränderungen mit Lichtspielen reagiert.

Auf Jamaika gibt es Hostels und Lodges häufig schon ab 20 Euro pro Nacht. Die Verpflegung in den umliegenden Restaurants ist lecker und nicht allzu teuer. Ein besonderer Tipp ist die Floyd´s Pelicans Bar an der Südküste (Parottee Bay, Negril). Diese Bar ist komplett aus Treibholz gefertigt und liegt mitten im Meer, etwa 20 Minuten vom Ufer entfernt. Fragen Sie am besten einen Fischer, ob Sie dort absetzt. Gegen ein kleines Trinkgeld wird keiner von ihnen Nein sagen.

Streng genommen zählen die mittelamerikanischen Länder nicht zur Karibik, ihre Küstenlinien verlaufen aber häufig Tausende von Kilometer am Karibischen Meer entlang. Hier bekommen Sie karibisches Flair für wenig Geld. Ein Geheimtipp für alle, die Ruhe suchen, sind die San Blas Inseln vor Panama. Es gibt dort keine Autos, Chaos und Hektik sind unbekannt. Auch auf den zu Nicaragua zählenden Corn Islands gibt es weder Autos noch riesige Bettenburgen oder Swimmingpools. Die Unterkünfte in Eco Lodges fangen bei 15 Euro pro Nacht an, Strandhütten bekommen Sie für 10 bis 12 Euro pro Nacht. Noch dazu bieten die Korn Islands eines der besten und gleichzeitig günstigsten Tauchreviere in der ganzen Karibik. Ein Tauchgang kostet dort nur etwa 30 Euro. Vergleichen Sie das mal mit den Preisen auf den „normalen“ Karibikinseln.

Strandnähe meiden

Dieser Tipp gilt nicht nur für die Karibik, sondern für alle Badeorte auf der Welt. Je näher Sie am Strand sind, desto höher sind die Preise für ein Essen im Restaurant oder eine Übernachtung im Hotel. Nehmen Sie ein paar Meter Fußweg in Kauf, essen und logieren Sie ein paar Blocks vom Meer entfernt, sparen Sie auf einen Schlag mehrere hundert Euro. Noch dazu genießen Sie wahres und unverfälschtes Karibik-Flair, denn die Einheimischen halten sich nur dort auf, wo es günstiger ist. Den Blick auf das Meer holen Sie sich anschließend bei einem Verdauungsspaziergang, der gesund ist und keinen Cent kostet.

Zelten am Strand

Vor allem auf den größeren Inseln, etwa Puerto Rico und Jamaika, gibt es auch einige sehr gute Zeltplätze. Dort können Sie auch selbst kochen. Ein richtiges, eigenes Barbecue am Strand ist viel schöner und meist auch leckerer als der Restaurantbesuch in einem überteuerten Touristenort mit schlechtem Service.

In der Stadt übernachten

In den Hauptstädten der Inseln erwartet Sie keine Postkarten-Idylle, dafür aber zahlreiche günstige Unterkünfte und Restaurants. Fortbewegen können Sie sich mit Bussen und Taxis, damit kommen Sie in den meisten Fällen auch günstig zum Strand.

Günstige Fortbewegungsmittel

Ein Auto zu mieten, kann recht teuer sein, ist aber auf einigen Inseln notwendig, weil das öffentliche Verkehrsnetz schlecht ausgebaut oder gar nicht vorhanden ist. Auf Puerto Rico und in den mittelamerikanischen Ländern wie Belize, Panama und Costa Rica können Sie wunderbar und sehr günstig mit Bussen von A nach B reisen.

Trampen ist in der Karibik nicht üblich. Es kann extrem lange dauern, bis sich ein Autofahrer erbarmt. Wir empfehlen diese Art der Fortbewegung nur, wenn es gar nicht anders geht.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Planen Sie einen Langzeitaufenthalt in der Karibik, müssen Sie sich dort eventuell Geld verdienen. Viele Inseln, darunter Martinique, St. Marteen und St. Barth, sind Außenposten der Europäischen Union, weil sie zu Frankreich, Spanien oder Holland zählen. Weil dort auch die von der EU festgelegten Arbeitsgesetze gelten und Sie innerhalb der EU überall arbeiten können, brauchen Sie sich nicht um ein Visum oder eine besondere Arbeitserlaubnis kümmern. Kellner, Rezeptionisten, Tauchlehrer und Tourguides sind gerade während der geschäftigen Wintersaison gefragt, mit ein wenig Sprachkenntnissen haben Sie durchaus Chancen auf einen solchen Job. Auch viele Segelboote und Jachten suchen Aushilfen und heuern immer wieder Deckhands, Kellner oder Hostessen an. Die Jobs auf See sind zudem steuerfrei.