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Karibik Urlaub Buchen – Was Sie vor der Abreise wissen sollten

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Ihr Reiseziel steht fest, Sie möchten einen Karibik Urlaub Buchen. Dabei tauchen eventuell Fragen auf, die wir Ihnen in diesem Beitrag gerne beantworten.

Wie groß ist der Zeitunterschied?

Die Karibik liegt in der Atlantischen Zeitzone. Im Winter beträgt der Zeitunterschied minus 5 Stunden, im Sommer minus 6 Stunden. Ziehen Sie diese Werte einfach von der deutschen Zeit ab.

Wie gut ist die Internet-Verbindung?

Große, internationale Hotels bieten ihren Gästen in der Regel eine gute Verbindung ins Internet, häufig ist dieser Service kostenlos. Bei kleineren Pensionen bricht gerne mal die Verbindung ab, weil der Router hoffnungslos überlastet ist. Auf den meisten Inseln finden Sie in den großen Städten Internetcafes.

Was kostet ein Telefongespräch nach Hause?

Telefonieren Sie mit Ihrem Smartphone, hängt der Preis von Ihrem Provider ab. Bei der deutschen Telekom kostet ein Anruf von Barbados nach Deutschland 2,99 Euro pro Minute. Deutlich günstiger ist das Versenden einer SMS (0,49 Euro). Vom Hotelzimmer aus zu telefonieren, ist sehr teuer. Versuchen Sie das zu vermeiden.

Sehr günstig telefonieren Sie mit einer internationalen Telefonkarte. CallingCards.com etwa verlangt für Anrufe aus der Dominikanischen Republik nach Deutschland gerade mal 73 Cent pro Minute.

Verfügt Ihr Hotel über gutes WLAN, fahren Sie mit Skype oder einem Voice-over-IP-Dienst am besten. Verwendet der Angerufene das gleiche Programm, ist der Anruf komplett kostenlos.

Benötige ich einen Adapter für Elektrogeräte?

Wenn Sie mehrere Karibikinseln besuchen, auf jeden Fall. Ansonsten hängt es von der Insel ab. Guadeloupe und Martinique sind französisch geprägt, Sie haben dort die gleichen Steckdosen wie in Frankreich. Puerto Rico zählt zu den USA, deshalb haben Sie dort amerikanische Steckdosen und nur 110 Volt Spannung. Inselhopser sollten einen Universalsteckersatz und einen Spannungskonverter (110 auf 220 Volt) mitnehmen.

Wie weit komme ich mit Englisch?

Sehr weit. Vor allem in den Touristengebieten sprechen die Einheimischen sehr gutes Englisch. Auf Guadeloupe und Martinique wird französisch und kreolisch gesprochen, auf den ehemaligen Niederländischen Antillen natürlich niederländisch. Auf Puerto Rico und Kuba sprechen die Menschen spanisch.

Essen und Trinken

Die überall angebotene kreolische Küche ist extrem abwechslungsreich. In den meisten Restaurants beherrschen Fischgerichte die Speisekarte, darunter Red Snapper, Thunfisch, Krebse und Schalentiere. Rind- und Lammfleisch wird größtenteils aus Europa und Amerika importiert, das Gleiche gilt für Käse. Fleisch von Ziege, Schwein und Huhn stammt meistens aus heimischer Produktion. Bedingt durch die günstigen, tropischen Wetterbedingungen finden Sie eine reiche Auswahl an Obst und Gemüse. In der Karibik gibt es die süßesten und gleichzeitig günstigsten Bananen der Welt, oft werden sie an Straßenständen angeboten. Auch anderes herrliches tropisches Obst, wie Guave, Mango, Papaya, Anananas oder Tamarinde wird serviert oder in frisch zubereiteter Eiscreme verarbeitet.

Ebenso groß ist die Auswahl an alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken. Obstsäfte aller Art und auch Zuckerrohr-Saft finden Sie überall. In den Bars erwarten Sie herrlich farbenfrohe Cocktails aller Art, die meistens Rum enthalten.

In der Karibik herrschen hohe Hygienestandards, Sie können bedenkenlos lokale Spezialitäten an Straßenständen probieren. Das ist immer ein kleines Abenteuer, außerdem verpflegen Sie sich so deutlich günstiger als wenn Sie immer nur in Restaurants gehen.

Sicherheit

Die Karibik ist nicht gefährlicher als Deutschland, ein paar grundsätzliche Verhaltensregeln sollten Sie aber immer im Hinterkopf behalten:

  • Lassen Sie echten Gold- und Silberschmuck zu Hause. Wertsachen, die Sie nicht ständig benötigen (Reisepass, Flugticket, etc.) verstauen Sie am besten im Hotelsafe.
  • Eine große Spiegelreflexkamera zieht Diebe magisch an. Wir benutzen in Städten und Touristenzentren immer kleine Kompaktkameras, schweres Gerät nehmen wir nur auf Wanderungen durch wenig besiedelte Gebiete mit.
  • Gehen Sie abends nicht mit viel Bargeld aus und achten Sie stets auf mitgeführte Rucksäcke und Handtaschen. Mit einem Geldgürtel können Sie Bares unsichtbar und sicher mitführen.
  • Sind Sie mit einem Mietwagen unterwegs, lassen Sie beim Parken keine Taschen oder Kameras im Fahrzeug. Schließen Sie das Fahrzeug immer ab.
  • Nehmen Sie keine iPads oder andere teure Dinge mit an den Strand. Der Sand schadet den Elektrogeräten. Muss es unbedingt sein, lassen Sie diese Dinge niemals unbeaufsichtigt herumliegen.
  • Besonders wachsam sollten Sie in voll besetzten öffentlichen Verkehrsmitteln und im Gedränge auf Strandpromenaden sein. Hier sind Taschendiebe aktiv.
  • Bewaffnete Überfälle sind selten, aber nicht hundertprozentig auszuschließen. Für solche Fälle sollten Sie immer ein wenig Bargeld mitführen, das Sie dem Räuber aushändigen. Versuchen Sie keinesfalls den Helden zu spielen und verständigen Sie umgehend die Polizei.

Weitere sicherheitsrelevante Informationen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.